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Mehr Frauen in Vorständen und Aufsichtsräten

Hochheim. Im vergangenen Jahr haben so viele Frauen wie nie einen Platz an der Spitze der börsennotierten Unternehmen in Deutschland erklommen. Doch der Zuwachs bleibt bescheiden: Aktuell sind 4,18 Prozent aller Positionen in den Vorständen oder auf der Kapitalseite der Aufsichtsräte in Frauenhand, Anfang 2011 waren es 3,04 Prozent. Dies ergibt der Women-on-Board-Index (WoB), den manager magazin in diesem Jahr zum zweiten Mal exklusiv veröffentlicht. Der WoB wird von der Initiative “Frauen in die Aufsichtsräte” (Fidar) erstellt und untersucht alle 160 Unternehmen in Dax, M-Dax, S-Dax und Tec-Dax. Es wurde jeweils der Anteil der Frauen am gesamten Vorstand ermittelt sowie der Anteil der Kapitalvertreterinnen am Aufsichtsrat. Der aus beiden Kennziffern gebildete Mittelwert ist der WoB-Index: Er gibt an, mit welchem Prozentsatz Frauen in den Spitzengremien eines Konzerns vertreten sind. Die Auswertung der Daten wurde am 14. Januar 2012 abgeschlossen. Auf den Spitzenrängen des diesjährigen Rankings finden sich Unternehmen, die auch bei der Erstauflage Anfang 2011 ganz vorne dabei waren: Platz eins belegt die SKW Stahl-Metallurgie mit einem WoB-Indexwert von 33,33 Prozent (2011 waren es 25 Prozent), auf
Platz zwei folgt die GfK mit 30 Prozent (2011 waren es 35 Prozent), Platz drei ging an Deutz (25 Prozent, wie auch in 2011). Aufsteigerunternehmen sind der Internet-Lotto-Anbieter Tipp24 und das Logistikunternehmen VTG, die nun jeweils ein Drittel der Vorstandspositionen weiblich besetzt haben. Die besten Dax-Unternehmen sind Eon mit 13,33 Prozent (Vorjahr: 10,83 Prozent), Siemens mit 12,5 Prozent (Vorjahr: 15 Prozent), Daimler mit 12,14 Prozent (Vorjahr: 2,5 Prozent) und Henkel mit 11,46 Prozent (Vorjahr: 3,13 Prozent).

Fotohinweis: © Konstantin/PIXELIO auf www.pixelio.de

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