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Azubi-Markt für „neue Zielgruppen“ öffnen

Mainz. Die Situation auf dem Ausbildungsstellenmarkt wird sich im Jahr 2011 aus Sicht der Jugendlichen weiter entspannen. „Wir gehen davon aus, dass aufgrund der momentan guten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in diesem Herbst eine Steigerung der Zahl der angebotenen Ausbildungsplätze im Vergleich zum Vorjahr um knapp 39.000 (plus 6,7 Prozent) auf rund 618.500 Angebote möglich ist“, so Manfred Kremer, Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB). Obwohl wegen der doppelten Abiturjahrgänge die Zahl der Schulabgängerinnen und -abgänger kurzfristig wieder ansteige, so Kremer, würden sich insgesamt die Chancen der Jugendlichen auf dem Ausbildungsstellenmarkt weiter verbessern. „Die demografische Entwicklung allein wird die Probleme des Ausbildungsstellenmarktes keinesfalls lösen“, betonte Kremer. Im Gegenteil, für die Betriebe werde es immer schwieriger, geeignete Auszubildende zu finden, da in bestimmten Regionen und Branchen Angebot und Nachfrage nicht übereinstimmten. Manfred Kremer appellierte an die Unternehmen, sich noch stärker als bisher für neue Zielgruppen unter den jugendlichen Bewerberinnen und Bewerbern zu öffnen. „Es gilt, auch denen eine faire Chance zu geben, die vor wenigen Jahren noch in den Auswahlverfahren durchgefallen sind.“ BIBB-Untersuchungen zeigten, so Kremer, „dass Jugendliche jenseits schulischer Lernformen aufblühen und geradezu darauf brennen, in der betrieblichen Praxis unter professioneller Anleitung des Ausbildungspersonals zu zeigen, was wirklich in ihnen steckt“.

Fotohinweis: © Claudia Hautumm/PIXELIO auf www.pixelio.de

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