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Feiern Sie mit uns gute Zeiten… es geht nicht nur um Headhunting

Guinness, das aus Irland stammende Bier ist 250 Jahre alt, Marks und Spencer, das Einzelhandelsunternehmen aus England schon 125. In der Tat kann ExecutiveSurf keinen Depressionen heilen oder Ihnen gar Hosen verkaufen, aber es ist ein Unternehmen der heutigen Zeit.

Vor zehn Jahren wurde ExecutiveSurf von dem Italiener Alessandro Tosi, heute Director of Strategy, gegründet und vier Jahre später stieß Rod Bailey, heute CEO dazu.

Bailey hat im Executive Search, der professionellen Ansprache und Auswahl von Fach- und Führungskräften, 22 Jahre Erfahrung, angefangen mit der Gründung der Rochester Partnership und anschließend als Mitgründer von Nicholson International. Tosi arbeitete zunächst bei Andersen Consulting bevor er in leitenden Funktionen bei namenhaften Unternehmen wie Bossard, JMAX und AT Kearney tätig war. Er gründete ExecutiveSurf im Jahre 2000.


Alessandro Tosi

ExecutiveSurf bietet einerseits den Kandidaten eine unbegrenzte Anzahl an Jobangeboten und andererseits den Unternehmen einen riesigen Pool an Talenten. Es versucht die Mauer einzureißen, die beide Seiten oft daran hindert, zueinander zu finden.

Mit seinem Push/Pull Suchmodel macht sich ExecutiveSurf die Schnelligkeit und die Reichweite des Internet zunutze, um Vakanzen an ein größtmögliches Publikum zu kommunizieren. Dabei verwendet sie traditionell, zielgerichtete Research Techniken, die von ausgebildeten Beratern durchgeführt werden. Das Ergebnis ist ein Portal an Talenten, das sein Netz über alle relevanten Kanäle ausbreitet mit dem Ziel, den optimalen Kandidaten zu finden. Dieser kann dann in einer übersichtlichen Auswahlliste, kombiniert mit guter althergebrachter Erfahrung, von den Unternehmen identifiziert werden.

ExecutiveSurf on Facebook

10 Jahre Internet Recruiting. Tosi und Bailey wurden in Hinblick auf die vergangenen zehn Jahre von mir befragt, um zu erfahren wie sie diese empfunden haben und wie ihr Ausblick für die Zukunft aussieht.

Alessandro Tosi: „Im Jahr 2000 gab es einen regelrechten Internetrausch und jeder überlegte, wie er das Netz für sich nutzen konnte, um das eigene Geschäft zu unterstützen. Viele abstruse Geschäftsmodelle wurden zu jener Zeit erdacht, aber für uns war damals schon klar, dass ‚matching’ und ‚community’ die Schlüsselwörter sein werden und hierfür bot das WorldWideWeb die idealen Voraussetzungen.“ – „Außerdem war ich schon immer der Meinung, dass Research eine ‚preiswerte’ alternative zu Auswahlgesprächen ist.“

Rod Bailey: „Ich stieß auf ExecutiveSurf kurz nachdem Alessandro Tosi es gegründet hatte. Mein Blickwinkel war damals jedoch der eines kritischen Klienten. Ich war HR Director mit einem ‚Brutkasten’, Direktor eines dieser Unternehmen, die durch den Internet-Boom in den Jahren 1999 und 2000 einen steilen Aufstieg genießen durften und einen ebenso schnellen Abstieg in der Wirtschaftskrise von 2001. Ich habe geglaubt und glaube immer noch, dass diese Idee mit der Inkubationszeit von Nutzen ist.“

„Das Konzept war es, eine technologische Neuerung in der Anfangsphase zu erarbeiten, das technische Gerüst zu entwickeln, den Geschäftsplan zu strukturieren und zu schreiben, Talente zu rekrutieren, um mögliche Lücken zu füllen und das Management zu fördern, wo es entsprechendes Potential gab, das Einnahmemodel zu verfeinern, den Marketingplan zu schreiben und nach der Markteinführung, dem Erfolg zusehen, die Registrierung und Einstellung in doppelter Geschwindigkeit durchzuführen. Wir waren in allem besonders gut, nur nicht mit den beiden letzten Arbeitsschritten.“

Bailey nutzte ExecutiveSurf als seinen Talentanbieter und fand es sehr effizient, aber dann sah er den Gebrauch des Internets wie eine Luftblase zerplatzen und glaubt, dass viele Leute sozusagen den Appetit verloren an dem neuen und noch so ungewohnten Model.

Er fügt an: „Das Internet sollte die neue industrielle Revolution sein, es sollte das Leben verändern. Dem Einzelnen sollte es Stärke verleihen und es würde eine noch nie da gewesene Kaufkraft erreicht. Dies ist wirklich geschehen, aber es dauerte ganze zehn Jahre. Es passierte nicht über Nacht und die Geduld der Investoren war bereits nach einigen Wochen zu Ende, Stöpsel wurden gezogen, Gründerzentren geschlossen, die Party war zu Ende und die Gäste wurden nach Hause geschickt.“

Dies war sein Stichwort, und so schloss er sich einer anderen Partei an.
Rod: „ExecutiveSurf musste wie viele andere Pioniere leiden und ich leitete eine Arbeitsgemeinschaft, um es zu erwerben. Das Model von ExecutiveSurf ist sowohl visionär als auch solide. Daran hat sich nichts geändert. Wenn überhaupt eine Veränderung stattgefunden hat, dann die, dass das Internet seinen Weg gemacht hat und die Warenwelt erobert hat. Fast alles ist nun online zu erwerben. Das Schlachtfeld hat sich gedreht, nachdem sich die Akzeptanz in die Dienstleistungen gefestigt hat. Das ist nun der neue Ausgangspunkt des Recruitments – direkt im Auge des Sturms.

Tapfere Worte und Tosi stimmt dem zu. Die letzten zehn Jahre waren nicht unproblematisch und Tosi musste sich mit einem ablehnenden Anteilseigner auseinandersetzen, der die Anfangsfinanzierung für das Unternehmen beigesteuert hatte und beschloss, diese über die Krise von 2001 nicht zu unterstützen. „Du lernst die Menschen erst dann richtig kennen, wenn etwas schief geht.“

Jeder stöhnt über die momentane Finanzkrise, Tosi jedoch sieht dies positiv für sein Geschäft; „Wir mögen die Krise: es fördert Innovationen und die Menschen sind eher dazu bereit, radikale Änderungen anzunehmen. Im Haussemarkt machen die Recruiter Geld, sie stellen Manager ein, für die sie horrende Summen bezahlen müssen, nichts hat sich geändert. Darüber hinaus haben wir mittlerweile den Höhepunkt der Informationsflut erreicht: zu viele Kandidaten, zu viele Auswahlplattformen, aber keiner, der die „letzte Meile“ betreut, so wie wir es tun.“

Bailey und Tosi sind ein ungleiches Paar, aber sie bilden ein sehr gutes Team. Tosi sagt über den Waliser Bailey: „Rods Italienisch ist weitaus besser als mein Englisch… So haben wir keine Wahl und unterhalten uns immer auf Italienisch.“

Beide sind sie Familienmenschen und wenn man sie zu ihren Hobbys befragt, so antwortet Tosi: „Ich liebe es mit meinem Sohn zu raufen oder mit meiner Frau einen Film anzusehen, sowie gutes Essen und Trinken, natürlich. Ich bin in fast jeder Sportart ein durchschnittlicher Amateur: Golf, Tennis, Ski fahren, etc. Mein Lieblingsfilm ist „Zwischen den Welten“ von Sofia Coppola und mein Lieblingsbuch ist „Erhörte Gebete“ von Truman Capote.

In den letzten zehn Jahren hat sich die Geschäftswelt rapide fortentwickelt und so hat Tosis peinlichstes Erlebnis ihn stark emotional berührt: „Meine schlimmstes Berufserlebnis war ein weltweites Firmentreffen mit einem multinationalen Konzern, bei dem ich mich absolut nicht aufgehoben fühlte: es wurde viel getrunken und viel Selbstbeweihräucherung betrieben zu einem Business Modell, welches zu der Zeit schon totgesagt war.

Er ergänzt: „ExecutiveSurf tritt an gegen bereits gesattelte Research Firmen, Suchfirmen auf Provisionsbasis, freiberufliche Researcher und HR Manager, die auf eigene Faust ihr Glück versuchen. Wir sind jedoch besser, da wir unsere Plattform wirksam einsetzen. Wir haben den Mut zu einem modularen Konzept und sind jederzeit transparent und dazu noch günstiger als andere Anbieter.


The original frontpage

Bailey zieht die aktuelle Situation in Betracht und fügt an: „Das Paradigma verändert sich, obwohl es derzeit noch unklar ist, wie es aussehen wird, wenn sich der Staub gesetzt hat. ExecutiveSurf versucht eine Debatte anzustoßen. Derzeit sind zwei gegensätzlich, zwangsweise sich aber nicht ausschließende Kräfte am Werk: einerseits der Wunsch, Zugang zu einem neuen Universum an Informationen zu erhalten und andererseits das Bedürfnis nach einer persönlichen und diskreten Dienstleistung. Irgendwo zwischen diesen beiden Polen muss das Gleichgewicht gefunden werden. Dies ist kein leichtes Unterfangen, da es sich um ein rein subjektives Gleichgewicht handelt – jeder Mensch ist verschieden.“

Das Internet hat in den letzten zehn Jahren die Geschäftswelt revolutioniert, aber wie werden sich diese beiden Pole in den nächsten zehn Jahren verändern?

Bailey ist davon überzeugt, dass ExecutiveSurf für die nächste Entwicklungswelle des Internets gut aufstellt ist, durch die Bereitstellung eines modularen Services für alle Nutzer – vom Produkt hin zum Service – „wir glauben, dass sich in den nächsten zehn Jahren der Handel enorm mit Wissen verstärken wird und unser Ziel ist es, uns gleich zu Beginn im Herzen des neuen und absolut destrukturierten Marktes zu platzieren. Es gab sowohl Höhen und Tiefen und nun befinden wir uns wieder auf einem Hoch in den ersten zehn Jahren unseres Geschäftes.“ Und die nächsten zehn Jahre? „Nun, sagen wir es mal so, es wird sicherlich eine aufregende Zeit.“

Mensch, und wann finde ihr Zeit zum Entspannen?
Rod: „Nun, ich gehe gerne mit dem Hund spazieren, genieße mein Guinness und tüftle an meinem 1977 VW Westfalia herum.“


Rod Bailey

Tosi ist der Ansicht, dass sich die Geschäftswelt, wie alles andere auch, in den vergangenen zehn Jahren dramatisch verändert hat und ein Hauptfaktor hierfür sei die technologische Weiterentwicklung. Aber er glaubt stark an die Vormachtstellung des Einzelnen über Organisationen, eine Art kontrollierter Anarchie, in der die selbständige Erwerbstätigkeit immer alltäglicher wird.

Darüber hinaus bemerkt er: In der vergangenen Jahren hat Rod das Unternehmen revolutioniert, indem er eine internationale Präsenz entwickelt hat. Ich habe einen multinationalen Konzern verlassen und bin nun wieder Teil eines anderen und ich kann mich bei Sitzungen nicht verstecken.

Bailey und Tosi sind sich beide Einig, dass das Internet theoretisch die Antwort ist, jedoch stellt sich oftmals der entgegengesetzte Effekt ein. Im Grunde ist es ein Opfer seines Erfolgs! Das Internet stellt Kandidaten den Zugriff auf eine unübersichtliche Anzahl an Stellenangeboten zur Verfügung. Ebenfalls gewährleistet es Unternehmen den Zugriff zum grenzenlosen Reservoir an Talenten. Hierbei besteht aber das Problem, dass es für beide Seiten eine viel zu große Auswahl gibt. Tosi fügt hinzu: „Die Auswahl ist einfach zu groß und zu glauben, dass die Lösung in einer cleveren und weiterentwickelten Technologie liegt, ist einfach falsch.“

Die Lösung von ExecutiveSurf hierauf heißt Transparenz; ein Kunde ist jederzeit in der Lage über unser Extranet zu verfolgen, wie die Suche vorangeht. Er kann in Echtzeit zu jedem Profil Stellung nehmen und somit das Vorgehen interaktiv gestalten. Auf diese Weise erhält die Arbeit des Researchers auf dem Bewerbungsprozess einen unmittelbaren Feinschliff. Ebenso haben Kandidaten die Möglichkeit, über das Extranet den Fortschritt ihrer Bewerbung mit zu verfolgen.

Tosi „Das Internet hat unsere Lebens- und Arbeitsweise verändert, hat aber einige zeitgemäße Firmen hervorgebracht und ExcecutiveSurf ist eine davon.“

Fragen und Antworten

Welche war eure bisher beste/schlechteste Stellenvermittlung?
AT: Die beste Stellenvermittlung war erst kürzlich: ich konnte zwei junge Manager an einen Jungunternehmer vermitteln. Und es begeistert einen ungemein zu sehen, dass man, vielleicht mit ein wenig Glück, die richtige kulturelle Verknüpfung getroffen hat.
Die schlechteste Vermittlung: ein Finanzvorstand, der, nachdem er den Vertrag unterzeichnet hatte, sich weigerte, unsere letzte Rechnung zu bezahlen. Können sie sich das vorstellen?
RB: Die beste Stellenvermittlung: ein schottischer Projektleiter, den wir über unser Büro in Italien aus Angola für ein Projekt in Dubei vermitteln konnten. Genau das können wir am besten.
Die schlechteste Stellenvermittlung: ein Kandidat, der unter Höhenangst litt. Er hat einen langen beschwerlichen Bewerbungsprozess im Londoner Büro (zweiter Stock) durchlaufen, um dann schließlich herauszufinden, dass sich das Büro für den ihm angebotenen Job im Canary Wharf im 26. Stock befindet. Er hat gleich am ersten Arbeitstag seinen Kündigung eingereicht.“

Wenn ihr nicht gerade ExecutiveSurf leiten würden, was würden ihr ansonsten gerne in eurem Leben tun?
AT: “Ich wäre gerne ein Holzarbeiter…“
RB: „Vielleicht nicht von Vorteil. Ich bin nicht einstellbar.”

Was sind eure lustigsten Geschichten aus den letzten zehn Jahren?
AT: “Ein junger Researcher hat absichtlich unseren Kühlschrank als seine Abfindung mitgenommen.“
RB: „ Ich habe zwei Leute in eine Firma vermitteln können. Sie haben perfekt in die Unternehmenskultur gepasst. So gut, dass die beiden geheiratet haben. Ich wurde zur Hochzeit eingeladen und während der Feier hat der Trauzeuge dann meine Beraterkommentare zu beiden Kandidaten vorgelesen.“

Wisst ihr eigentlich was ihr tut?
AT: „Nein. Ich bin immer verwirrt – was für ein Glück das Rod mir weiterhilft.“
RB: „Der Blinde erklärt dem Einäugigen die Farben.“

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