46 Jobs | 974661 Resumes

Geschmackvolles Mitbringsel: Ausgefallene Pralinen voll im Trend

Mainz. Die berühmten kleinen Aufmerksamkeiten hinterlassen oft große Wirkung. Aber nur, wenn sie eben Aufmerksamkeit demonstrieren und den Wunsch, etwas Besonderes zu schenken. Wie wäre es statt dem obligatorischen Blumenstrauß einmal mit ausgefallenen Pralinen? Über sie kann man im Smalltalk dann trefflich diskutieren, Geschmacksnuancen miteinander entdecken. Bei unseren Nachbarn in Frankreich, Belgien oder der Schweiz ist dies voll im Trend. Wenn, ja wenn dies eben nicht die üblichen Süßigkeiten aus dem Supermarkt ums Eck sind. In Belgien beispielsweise hat sich eine ganze Gilde von Pralinenmeistern entwickelt, deren Kunstwerke schon längst den klassischen Blumenstrauß als Mitbringsel Nummer eins an die Gastgeberin abgelöst haben. Man zeigt Stil, Status und Kennerblick mit der Auswahl – und hat den nicht zu unterschätzenden Vorteil, höchstwahrscheinlich auch ein Stückchen des eigenen Präsents naschen zu dürfen.
Auch in Deutschland greift der Trend nach Luxus-Schokolade immer weiter um sich. Dabei sind die Kreationen immer ausgefallener. Mit scharfem Chili ist fast schon Standard, aber mit Gewürzen wie Kardamon, Koriander oder Basilikum, mit Wasabi, Ingwer oder kandierten Litschis – der Phantasie sind kaum Grenzen gesetzt. Da unseren belgischen Nachbarn die Ehre gebührt, 1915 durch Jean Neuhaus (heute noch eine Premium-Marke) die Pralinenschachtel erfunden zu haben, ist in Brüssel auch eine Hochburg der Pralinen-Päpste. Sie inszenieren ihre keineswegs billigen Gaumenfreuden dem Preis entsprechend – von künstlerisch oder schwülstig bis hin zu Pierre Marcolini, dessen Geschäftseinrichtung mehr an den Juwelier Tiffany als an einen Pralinenhersteller erinnert. Insbesondere Fans aus Asien pilgern in Scharen zum Kult-Chocolatier. Längst geht es bei den Pralinen nicht mehr nur um die Füllungen. Die Frage, ob man „seine Schokolade“ aus Kakaobohnen mehrerer Länder mischen darf oder ob es puristisch rein nur aus einem Land sein sollte, ist fast ein Glaubenskrieg. Viele der belgischen Praliniers haben auch Vertriebspartner in Deutschland. Allerdings gibt es auch hierzulande eine ganze Reihe von ambitionierten Pralinenmachern. Ein Tipp: Lassen Sie sich – wie vom Koch im guten Restaurant – beim Kauf die Besonderheiten der Kreationen schildern. Irgendwie schmeckt es dann doch besser und man hat einige Tipps für den Smalltalk.

Leave a comment:

©2020 ExecutiveSurf | +44 2077291837 | Registered in England no. 1111 7389 - VAT. GB 291 0514 23